26. Sept. bis 10. Okt.
Vernissage:
Freitag, 25. Sept., ab 20 Uhr
Es ist allgemein bekannt, dass eine Gesellschaft von ihren Mitgliedern Konformität in Werten und Verhalten verlangt und Mitglieder ausgrenzt, die sich nicht anpassen wollen oder können. Das Ziel der Künstler ist weder, das Offensichtliche zu wiederholen noch gegen Ungerechtigkeit zu protestieren, sondern die Menschen einzuladen, die Auswirkungen von Ausgrenzung auf diejenigen wahrzunehmen, vielleicht sogar zu spüren, die den gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen. Die Künstler hoffen, die Menschen dazu anzuregen, über den Schmerz nachzudenken, den die Gesellschaft Mitgliedern zufügt, die einfach nur sie selbst sein wollen – ein Recht, das die Mainstream-Mitglieder für sich beanspruchen.
Das Hybrid-Projekt aus Bild und Text wirft die Fragen auf: „Was macht die Gesellschaft mit ihren Mitgliedern, dass zwei lebenslange Freunde ein so grundlegendes Element ihrer Identität voreinander geheim halten müssen?“, „Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von einer solch grausamen Behandlung einiger ihrer Mitglieder?“ und „Wollen wir, dass unsere Gesellschaft so ist?“ Die Betrachter müssen diese Fragen für sich selbst beantworten.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 25. September, ab 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.
Die Ausstellung ist bis zum 10. Oktober montags, mittwochs und freitags von 14–17 Uhr, dienstags und donnerstags von 17–20 Uhr sowie samstags (auch Sonntag, den 27. Sept.) von 13–16 Uhr geöffnet.
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